Wipfelfeuer 2015: Programminfos

Das Programm für das Wipfelfeuer 2015 steht!
Logo Wipfelfeuer2015
Ein spannendes Repertoire werden die diesjährigen Redner zum Besten geben:
Von Augenzeugenberichten über die Waldbrandkatastrophe 1975, den Einsatz beim größten Waldbrand der jüngsten Geschichte in Schweden, über Hubschrauber- und Drohneneinsatzmöglichkeiten, bis hin zu Technik und Taktik sowie Lessons Learned aus den Unglücken und Einsätzen der vergangenen Jahre – das Wipfelfeuer bietet wieder hochkarätige Vorträge zum Themenfeld Vegetationsbrandbekämpfung.
Im Außenbereich werden Fahrzeuge und Ausrüstung präsentiert, sodass man sich in den Pausen noch weiter informieren und vielleicht die eine oder andere Idee mit nach Hause nehmen kann.

Melden Sie sich jetzt an!
www.wipfelfeuer.de

Kontaktieren Sie uns bei Fragen oder wenn Sie ausstellen wollen unter wipfelfeuer@at-fire.de

Wipfelfeuer 2014: 1. Internationales Fachsymposium Waldbrandbekämpfung

Das 1. internationale Fachsymposium Waldbrandbekämpfung “Wipfelfeuer 2014″ findet am Samstag, den 21. Juni 2014 bei der Stützpunktfeuerwehr Gampel-Steg im Wallis in der Schweiz statt.

Wie jedes Jahr sind auch diesmal wieder hochkarätige Referenten und interessante Fachaussteller dabei!

Als besonderes Highlight erfolgt im Rahmen des Symposiums eine Vorführung der Air Zermatt mit ihren Helikoptern!

Weitere Infos und Anmeldung  ab sofort unter www.wipfelfeuer.de

 

Acht Thesen zur Waldbrandbekämpfung

Durch eine Vielzahl veränderter Parameter ist ein Umdenken in der Waldbrandbekämpfung erforderlich. Die nachfolgenden Thesen zeigen die Schwerpunkte künftiger Herausforderungen der für die Waldbrandbekämpfung Verantwortlichen auf.

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Früher „Saisonauftakt“ im Wendland

Üblicherweise treten die ersten Waldbrände in der Ost-Heide und im Wendland erst Ende April – Mitte Mai eines Jahres auf. Der trockene Winter und das bisher viel zu trockene Frühjahr haben die Brandgefahr in diesem Jahr jedoch bereits Anfang März deutlich steigen lassen. Am heutigen Tag brannte es erstmalig unweit der Carpio-Klinik in Dannenberg auf einer Fläche von ca. 500 qm. Da das Waldstück gut zu erreichen war und bereits kurz nach Entdecken des Feuer 2 Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Dannenberg und Gusborn vor Ort waren, konnte das Feuer noch in der Entstehungsphase abgelöscht werden. Die vorsorglich weiteren alarmierten Wehren brauchten nicht mehr einzugreifen. Für den betroffenen Bereich hatte der DWD  die Waldbrandgefahr mit der niedrigsten Stufe „geringer Gefahr“ eingegeschätzt. Wegen der anhaltenden Trockenheit und steigender Temperaturen wird die Waldbandgefahr in Lüchow-Dannenberg zum Wochenende jedoch auch nach den Prognosen des DWD wieder steigen.

Staubteufel führt zu Inferno bei kontrolliertem Brennen

Die Entstehung eines Feuertornados hat das letzte Video eindrucksvoll gezeigt.

Die gleichen Windeffekte lassen auch die Dirt Devils, also Staubteufel, entstehen. In unten gezeigtem Fall führte einer dieser eindrucksvollen Dirt Devils zu einem wahren Inferno, als Feuerwehrleute die Vegetation kontrolliert abbrannten. Es blieb nur die Flucht nach hinten.

Das Video stammt von Feuerwehrmann Thomas Rogers:

Wer sich nicht bewegt, bleibt stehen! Ein nachdenklicher Zwischenruf

Der Brand im Gildhauser Venn ist gelöscht. Nun wird der Ruf nach Konsequenzen laut und in den Medien diskutiert. Beispielhaft ist der Bericht des NDR:

Kein ungefährlicher Einsatz für die 350 Helfer

In dem sogenannten Drieland, dem Grenzgebiet zwischen Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden, kämpften insgesamt 320 Feuerwehrleute gegen die Flammen – zur Spitzenzeit etwa 190 gleichzeitig. Zusätzlich waren 30 Helfer vom Technischen Hilfswerk und vom Deutschen Roten Kreuz im Einsatz. Für alle Beteiligten war das nicht ungefährlich: Denn in dem Moorgebiet bestand die Gefahr, dass die Helfer einsinken. Doch am Ende lief alles glimpflich ab. Ein Helfer habe sich den Fuß umgeknickt, sagte der Kreisbrandmeister. Alle übrigen kamen ohne Blessuren davon. Kritik übte die Feuerwehr an den Wegen im Gildehauser Venn. Sie seien teilweise viel zu schmal für die Löschfahrzeuge. Mit Quads mussten die Einsatzkräfte die Gerätschaften an die Brandherde in den sumpfigen Flächen bringen. Hier müsse der Landkreis dringend etwas verbessern. Zuletzt stand das Moorgebiet im April 1996 in Flammen.

…..Interessante Schlussfolgerung: Wege im Moor zu schmal. Bitte verbreitern!? Ich fürchte, wir müssen uns damit abfinden, dass wir nicht direkt vor jedes Feuer mit den – zum Teil einfach nicht mehr geländegängigen Fahrzeugen – vorfahren können. Natürlich ist die Verbreiterung der Wege eine Option, wird flächendeckend aber kaum möglich sein, da diese auch unterhalten werden müssen. Das können sich die meisten Kommunen ohnehin nicht mehr leisten. Eine weitere Option haben die Kameraden auch selbst gezogen: den Weitertransport mit Quads.

Aber: genau diese Art von Einsätzen unter diesen topgraphischen Gegebenheiten sind einer der Gründe dafür, die längst überfällige Diskussion über die Vegetationsbrandbekämpfung in D endlich ergebnisoffen und frei von Dogmen und „Heiligen Kühen“ zu führen. Eine Variante wäre ja auch ein Umdenken bei Taktik und Ausrüstung. Dann stehe ich möglicherweise auch gar nicht mehr vor dem Problem, mit einer TS 8/8 und vier Mann durch das Moor zu stolpern…

 

Großbrand im Gildehauser Venn ausgebrochen

Am heutigen Abend ist im Gildehauser Venn bei Bad Bentheim (Niedersachsen) ein Großbrand ausgebrochen. Die Lage ist derzeit noch unklar. Dunkelheit und schwieriges Gelände erschweren die Löscharbeiten. Neben zahlreichen Feuerwehren der Region sind auch das DRK und das THW sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Pikante Randnotiz: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte seine Waldbrandprognose für das betroffene Gebiet erst am heutigen Tag von „hoch“ auf „sehr geringe Gefahr“ heruntergesetzt.

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@fire sucht Dich!

@fire sucht Interessierte, die den Bereich Öffentlichkeitsarbeit innerhalb des Fachbereiches Waldbrand mit aufbauen und gestalten wollen. Das Team soll eigenständig Projekte entwickeln und betreuen. Es geht um die Themenfelder Waldbrandnews/Internetblog, Fachartikel, Spendenprojekte, Medienbetreuung sowie interne (Foto-)Dokumentation. @fire sucht Dich! weiterlesen