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Suchen & Retten // USAR

Such- und Rettungseinsätze sind die erste Maßnahme der humanitären Hilfe nach Katastrophen, wie zum Beispiel Erdbeben. In kürzester Zeit nach Eintritt einer Katastrophe sind die Helfer von @fire unterwegs, um den Betroffenen vor Ort schnell zu helfen. Bei der Rettung Verschütteter ist jede gewonnene Minute wertvoll!

Der Schwerpunkt liegt hier besonders darin, Verschüttete in den Trümmern zu lokalisieren, sie zu retten und medizinisch zu versorgen. Hierzu hält @fire spezielle Ausrüstung bereit, die von Ortungsgerätschaften über Bergungsgeräte bis hin zu medizinischer Ausrüstung reicht. Unsere Helfer sind Spezialisten im Suchen und Retten von Verschütteten sowie der medizinischen Notversorgung. Unterstützt werden sie bei den Rettungsarbeiten durch speziell ausgebildete Suchhunde, welche mit ihrer feinen Nase wertvolle Hilfe leisten.

USAR = Urban Search and Rescue (englisch für "Suchen und Retten in bewohnten Gebieten")

@fire-Rettungsteam kehrt von Einsatz in Beirut zurück

Beirut

Frankfurt/Main, 10.08.2020. Das Such- und Rettungsteam der deutschen Hilfsorganisation @fire ist am Montag nach Deutschland zurückgekehrt. Die 13 Helferinnen und Helfer landeten mit den beiden Rettungshunden Apple und Sheeva am Morgen am Frankfurter Flughafen. Die USAR-Spezialisten (Urban Search and Rescue) hatten in Beirut nach der verheerenden Explosion nach Verschütteten gesucht und als Baufachberater unterstützt.

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@fire-Rettungsteam sucht in Beirut nach Verschütteten

Beirut

Das 13-köpfige Team der deutschen Hilfsorganisation @fire hat am Mittwoch seine Arbeit in Beirut aufgenommen. Im Hafengebiet wurde dem Such- und Rettungsteam, dem auch zwei Rettungshunde und eine Ärztin angehören, gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk ein Sektor in unmittelbarer Nähe zum Explosionsort zugewiesen. In den zerstörten und stark beschädigten Gebäuden suchen die Katastrophenhelfer mit Rettungshunden und technischem Ortungsgerät nach verschütteten Menschen.

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Erkundungsteam in Beirut gelandet

Beirut

Frankfurt/Osnabrück, 06.08.2020. Das siebenköpfiges Vorausteam der deutschen Hilfsorganisation @fire ist mit einem Rettungshund am Donnertstagmorgen in Beirut angekommen. Bis die Ergebnisse des COVID-19-Test vorliegen, muss das Team in der Base of Operations in Quarantäne bleiben. Die Zeit wird zur Koordination und Abstimmung mit den anderen USAR-Teams und Einsatzkräften vor Ort genutzt, um die genauen Arbeitsaufträge abzuklären.

Das restliche Einsatzteam bereitet sich derweil auf den Abflug vor. Sechs weitere Einsatzkräfte und ein Rettungshund werden am Donnerstag um 12 Uhr von Frankfurt abheben und das Einsatzteam vor Ort verstärken.

Nach der verheerenden Explosion in Beirut hatte die libanesischen Regierung internationale Hilfe angefordert. Das USAR-Light-Team (USAR = Urban Search and Rescue) der Hilfsorganisation @fire soll vor Ort bei der Suche und Rettung von Verschütteten helfen. Der Einsatz in der Katastrophenregion rund um den Hafen der libanesischen Hauptstadt ist geplant, bis die Suche nach Verschütteten abgeschlossen ist.

@fire-Rettungsteam startet zu Hilfseinsatz nach Beirut

Beirut

Frankfurt/Osnabrück, 05.08.2020. Nach der verheerenden Explosion in Beirut hat die libanesischen Regierung internationale Hilfe angefordert. Die deutsche Hilfsorganisation @fire ist am Mittwochabend zunächst mit einem sechsköpfigen Erkundungsteam in die Krisenregion aufgebrochen. Weitere sieben ehrenamtliche Helfer sollen am Donnerstag folgen. Das USAR-Light-Team (USAR = Urban Search and Rescue) sollen vor Ort bei der Suche und Rettung von Verschütteten helfen. Der Einsatz in der Katastrophenregion rund um den Hafen der libanesischen Hauptstadt ist geplant, bis die Suche nach Verschütteten abgeschlossen ist.

Im Hafen Beiruts kam es am Dienstagabend zu einer Explosion mit vielen Toten und tausenden Verletzten. Ein Großteil der Stadt ist dabei verwüstet worden. Örtliche Medien berichteten von chaotischen Zuständen in der zum Katastrophengebiet erklärten Stadt.

Schweres Erdbeben in Albanien - @fire beobachtet Situation aufmerksam

Eine ganze Reihe an Erdbeben haben Albanien, an der Küste zum Adriatischen Meer erschüttert. Das Stärkste am Dienstagmorgen mit einer 6,4 auf der Richterskala. Eine zunächst ausgegebene Tsunamiwarnung konnte wieder aufgehoben werden. Trotzdem stürzten Gebäude ein, wurden Personen verschüttet, verletzt, getötet. Die genaue Anzahl ist weiter unklar.

Seit dem beobachtet @fire zusammen mit den zuständigen Behörden, den Vereinten Nationen und anderen Hilfsorganisationen aufmerksam die Situation.

Albanien hat neben seinen lokalen Rettungskräften sowie dem albanischen Militär den Europäischen Katastrophenschutzmechanismus aktiviert, um Such- und Rettungsaktionen in den betroffenen Gebieten durchzuführen. Über die Europäische Union wurden drei angeforderte MUSAR (Medium Urban Search and Rescue Teams) aus den Nachbarländern Italien, Griechenland sowie Rumänien entsandt.

TTEMS Kurs auf Malta

Vergangene Woche absolvierten zwei Mitglieder des medizinischen Personals von @fire eine spezielle Schulung im Bereich der Tropen- und Expeditionsmedizin auf der Mittelmeerinsel Malta.

Während dieser einwöchigen Schulung im College of Remote and Offshore Medicine wurden spezielle Therapie- und Versorgungsmöglichkeiten trainiert. Der Fokus lag auf der Behandlung von Tropenkrankheiten wie etwa Malaria und dem Versorgen von Verletzungen fernab jeglicher Krankenhausstrukturen. Durch den internationalen Austausch verschiedener Hilfsorganisationen konnte so der Horizont der Möglichkeiten auch außerhalb von Deutschlands erweitert werden.

Gleichzeitig nutzten unsere Kameraden die Möglichkeit eine befreundete Hilfsorganisation, die Emergency Fire Rescue Unit in Valetta zu besuchen. Gemeinsam wurde ein Tagdienst gestaltet und im Bereich Rope Rescue, dem seilgestützten Retten und Arbeiten, Hand in Hand trainiert.

Im kommenden Jahr wird die Ausbildung auf Malta durch die Kameraden fortgesetzt.

Vollübung USAREX 2018

Vom 12. bis zum 14. September simulierten wir in einer 36 Stunden dauernden Übung ein „Full Deployment“, also einen vollen USAR-Einsatz im Ausland nach den kommenden INSARAG-Richtlinien für sogenannte „Light Teams“.

Diese zeichnen sich vor allem durch volle Autarkie sowie der Vorhaltung der fünf Komponenten (Führung, Logistik, Medizinische Versorgung, Suche und Ortung) aus.

Auf dem Trümmergelände in Mosbach musste sich ein 18-köpfiges Team einem simulierten Auslandseinsatz nach einem Erdbeben stellen. Dabei kamen neben eigenen Kräften auch zwei Kollegen unserer Partnerorganisation S.A.R.A.I.D aus Großbritannien sowie zwei Paramedics aus den USA zum Einsatz. Wie in der Realität begann die Übung mit einem Hilfeersuchen des von einem Erdbeben betroffenen Landes an die UN, woraufhin durch den @fire-Stab ein Team zusammengestellt wurde.

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