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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

@fire veröffentlicht Fachempfehlung "Persönliche Schutzausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung"

WFF

Jede Einsatzstelle bringt andere Gefahren und Belastungen mit sich. Die Vegetationsbrandbekämpfung wird oft dadurch gekennzeichnet, dass man über einen langen Zeitraum bei erhöhten Außentemperaturen schwere körperliche Arbeit verrichten muss.

Für viele Feuerwehren ist die Vegetationsbrandbekämpfung nur ein Teilspektrum ihres Aufgabenbereiches. Die Beschaffung von „zusätzlicher“ Schutzkleidung – gerade nach-dem die EN 469 „Bekleidung“ erschienen ist und man dafür große finanzielle Mittel einsetzen musste – ist gegenüber Verwaltung und Politik oft schwer durchzusetzen.

In ihrer neusten Fachempfehlung unterscheidet die auf die Vegetationsbrandbekämpfung spezialisierte internationale Hilfsorganisation @fire zwei Fälle von Feuerwehren und gibt entsprechende Empfehlungen für Schutzkleidung, Kopfschutz, Atemschutz und Einsatzstellenhygiene:

  • Typ 1-Feuerwehren, deren Aufgabenschwerpunkt nicht in der Bekämpfung von Vegetationsbränden liegen, die aber gelegentlich damit konfrontiert werden.
  • Typ 2-Feuerwehren, die sehr häufig zu Vegetationsbränden ausrücken müssen oder in speziellen überörtlichen Einheiten tätig sind, welche bei großen Vegetationsbränden nachgefordert werden.

Die Fachempfehlung "Schutzkleidung" ergänzt die bereits veröffentlichten Fachempfehlungen "Geräte zur Vegetationsbrandbekämpfung", "Sicherheit und Taktik im Wald- und Flächenbrandeinsatz" und "Bekämpfung von Getreidefeldbränden", die unter www.at-fire.de abrufbar sind.

Download Fachempfehlung

Vielen Dank an FeuerKrebs für die Mitwirkung!