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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

Ausbildung von Führungskräften in Emmendingen

Emmendingen, 12.10.2019. Am Wochenende wurde Führungskräfte des Landkreises Emmendingen von @fire ausgebildet. Die theoretische Ausbildung wurde am Freitagabend durchgeführt. Am Samstag folgte dann die Praxis im bewährten System mit den Stationen "Pump and Roll", "Schlauchmanagment" und "Handwerkzeuge / Löschrucksack".

Die Ausbilder freuten sich sehr über die motivierten Führungskräfte und das positive Feedback. Ein besonderer Dank geht an den Kreisfeuerwehrverband Emmendingen für die Durchführung mit @fire und an die Feuerwehr Königsschaffhausen für die Versorgung.

Hier geht es zum Facebook-Beitrag des Kreisfeuerwehrverbandes Emmendingen.

Kommunale Ausbildung in Neuweiler

Kreis Calw, 08.10.2019. Dem Regen zum Trotz, trafen sich am Wochenende Führungskräfte aus dem ganzen Kreis Calw bei der Feuerwehr Neuweiler um an einer Schulung zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung teilzunehmen. Freitagabend wurden im Theorievortrag wichtige Themen wie Feuerverhalten, Sicherheit der eingesetzten Kräfte, Wettereinflüsse und persönliche Schutzausrüstung behandelt.

Am Samstag sollte eigentlich mit echtem Feuer der Umgang mit Handwerkzeugen und der Einsatz von Fahrzeugen im Pump & Roll Verfahren geübt werden, jedoch hatte der Himmel seine Schleusen geöffnet und die Übungsfläche so durchweicht, dass an Feuer machen nicht zu denken war. Nach kurzer Überlegung konnten wir kurzerhand auf das Gelände einer benachbarten Firma umziehen, hier standen uns das Außengelände mit überdachter Durchfahrt und eine Halle zur Verfügung.

Somit wurde die Vorstellung der Handwerkzeuge ins Trockene verlegt und auf dem Außengelände Pump & Roll, sowie Schlauchverlegetechniken geübt. Hierbei trotzen die Teilnehmer erfolgreich dem Regen und setzten die zuvor erklärten Techniken souverän in die Praxis um.

Schon während den Übungen sowie bei den Nachbesprechungen wurden wir für unser durchdachtes Konzept aus Theorie und Praxis, die leicht in die Praxis umsetzbaren Techniken und Tipps aus der Einsatzpraxis gelobt.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Neuweiler für das Vertrauen und die super Organisation der Veranstaltung.

800. Feuerwehrmann/-frau im Jahr 2019 ausgebildet

Enzkreis, 23.09.2019. Der Sommer ist offiziell gerade vorüber, der Herbst noch nicht richtig da. Trotzdem konnten wir dieses Wochenende im Enzkreis (BW) den/die 800. Feuerwehrmann/-frau für dieses Jahr in der Vegetationsbrandbekämpfung ausbilden.

Im Feuerwehrhaus der Feuerwehr Sternenfels fand die, durch den Kreisfeuerwehrverband organisierte, Weiterbildung für die Feuerwehren des Landkreises statt. Nach der Einheit zu Grundlagen, ging es auf ein Feld, zur praktischen Ausbildung. Hier wurden Einsatztaktik und -werkzeug an realem Feuer ausgebildet.

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@fire-Waldbrandexperte auf Erkundungsmission in Bolivien

Wallenhorst, 08.09.2019. Im Amazonasregenwald kommt es weiterhin zu ausgedehnten Vegetationsbränden. Nicht nur in Brasilien, sondern auch in den Nachbarländern lodern wesentlich mehr Brände als in anderen Jahren. Auch hier werden wertvolle, teils einzigartige Naturlandschaften ein Raub der Flammen.

Allein in Bolivien sind in diesem Jahr 3,9 Millionen Hektar Wald, Regenwald und landwirtschaftliche Flächen verbrannt. Insbesondere im Südosten des Landes brennt es noch immer, Erfolge bei der Brandbekämpfung sind nicht in Sicht. Es ist die größte Naturkatastrophe in der Geschichte Boliviens. Feuerwehr, Armee, Polizei und Freiwillige sind dauerhaft im Einsatz. Eine zum Löschflugzeug umgebaute Boeing 747-400 „SuperTanker“ unterstützt aus der Luft. Zudem forderte das Land internationale Hilfe an - auch aus Europa.

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Warum man auch nicht einfach so in den Amazonas fliegen kann. Obwohl es vielleicht angebracht wäre.

WFF

Der Aufschrei ist groß. Dramatische Bilder, komplett gefakte Bilder, frisierte Meldungen und richtige Meldungen über das, was im Amazonasbecken brennt, füllen Medien und das Internet. Und da Klimaschutz ebenfalls in aller Munde ist, steigert sich das Ganze in ein unüberschaubares Stakkato inkl. relativierender Artikel dass alles gar nicht so schlimm ist. Wie schlimm ist es wirklich? Schlimmer als sonst? Wir wissen es nicht genau. Was aber anders ist - gegenüber früheren Jahren, in denen es auch schon dort brannte oder gegenüber Bränden in Gebieten, die medial eher uninteressant sind (Sibirien, Indonesien) ist die öffentliche Wahrnehmung dieser Brände anders - man will es nicht tolerieren das es dort in diesem Umfang brennt. Und das ist ja nun schon mal ein guter Anfang.

(Anmerkung: Ja, es sind im Wesentlichen wirtschaftliche Gründe, warum es da gerade brennt. Wo es bestimmt sinnvoll wäre, sich einmal zu überlegen, wieviel Nutella und Angus T-Bone Steaks jeder von uns wirklich braucht. Das ist zwar unangenehm, aber oft nachhaltiger als sich in Facebook und co. zu empören...)

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Auslandstraining auf Zypern

WFF

3rd International Forest Fire Training Camp 2019. @fire Internationaler Katastrophenschutz hat seit seiner Gründung 2002 in jedem Jahr an verschiedenen Trainings rund um den Globus in den Bereichen Waldbrandbekämpfung und Trümmerrettung teilgenommen. Im Waldbrandbereich hat jedes Land unterschiedliche technische und taktische Vorgehensweisen und die verschiedenen landschaftlichen und klimatischen Bedingungen verlangen eine Reaktion auf jede Veränderung.

Drei Mitglieder von @fire Internationaler Katastrophenschutz haben in diesem Sommer ein Trainingscamp auf der Mittelmeerinsel Zypern besucht, um sich mit den dortigen Methoden der Waldbrandbekämpfung vertraut zu machen.

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Firecamp in Bautzen

WFF

Bautzen. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Das haben wir uns bereits im August 2019 gedacht, als wir unser internes einwöchiges Firecamp im Landkreis Bautzen, Nähe des Truppenübungsplatzes Oberlausitz, durchgeführt haben. Es ist zwar schon etwas Zeit seitdem vergangen aber natürlich wollen wir euch die Geschehnisse nicht vorenthalten und informieren euch gerne darüber. Das Firecamp dient dem intensiven üben von realistischen Einsatz-Szenarien sowie die Unterstützung bei größeren Schadenslagen in der Region Bautzen, Görlitz und südliches Brandenburg.

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