InterÂnaÂtioÂnaÂles RettungsÂteam kehrt nach Abschluss der ersten Such- und Rettungsphase nach DeutsÂchland zurück
Nach fünf Tagen hat das Light-USAR-Team von @fire – InterÂnaÂtioÂnaÂler KatasÂtrophensÂchutz DeutsÂchland seinen Einsatz nach dem schweÂren ErdbeÂben in VeneÂzuela beenÂdet. Die erste interÂnaÂtioÂnale Such- und Rettungsphase, die für Light-USAR-Teams vorgeÂsehen ist, ist abgesÂchlosÂsen. Am frühen MittÂwochÂmorÂgen landete das Team auf dem FlieÂgerhorst Wunstorf.
Bereits am DonnersÂtaÂgaÂbend, nur wenige StunÂden nach den verheeÂrenÂden ErdbeÂben, brach ein zweiÂköpÂfiÂges ErkunÂdungsÂteam nach VeneÂzuela auf. Es bereiÂtete gemeinÂsam mit interÂnaÂtioÂnaÂlen PartÂnern die Ankunft weiteÂrer EinsatzÂkräfte vor und führte erste LageerÂkunÂdunÂgen durch. Am FreiÂtagÂmitÂtag folgte das 24-köpfige Light-USAR-Team mit drei RettungshunÂden an Bord eines Airbus A400M der LuftÂwaffe. Das AuswärÂtige Amt finanÂzierte den Einsatz, der in enger ZusamÂmeÂnarÂbeit mit der LuftÂwaffe, dem BundesÂmiÂnisÂteÂrium der VerteiÂdiÂgung, dem TechÂnisÂchen HilfsÂwerk (THW) und weiteÂren PartÂnern durchÂgeÂführt wurde.
In den verganÂgeÂnen Tagen arbeiÂtete das Team im interÂnaÂtioÂnaÂlen EinsatzÂraum in La Guaira unter den StrukÂtuÂren der United Nations InterÂnaÂtioÂnal Search and Rescue AdviÂsory Group (INSARAG). Es erkunÂdete systeÂmaÂtisch SchaÂdensÂgeÂbiete (ASR2) und führte gezielte Such- und OrtungsÂmaßÂnahÂmen an prioÂriÂsierÂten EinsatzsÂteÂllen (ASR3) durch. Dabei kamen sowohl Rettungshunde als auch techÂnisÂche OrtungsÂgeÂräte zum Einsatz. Trotz intenÂsiÂver BemühunÂgen konnÂten keine versÂchütÂteÂten ÜberÂleÂbenÂden gefunÂden werden.
DFV-PräsiÂdent Karl-Heinz Banse zeigte sich beeinÂdruckt von der LeisÂtung, die durch die SpezialÂkräfte unter widrigsÂten BedinÂgunÂgen abgeÂruÂfen werden. „Ich konnte mich bei einer Online-LageÂbesÂpreÂchung von der hohen ProfesÂsioÂnaÂliÂtät überÂzeuÂgen. @fire ist ein AushänÂgesÂchild für die interÂnaÂtioÂnale HilfeÂleisÂtung von FeuerÂwehrÂkräfÂten aus DeutsÂchland“, so Banse. Der DFV-PräsiÂdent untersÂtrich die BedeuÂtung, die eine derarÂtige Hilfe in NotsiÂtuaÂtioÂnen hat: „Die VerzÂweiÂflung vor Ort ist groß, das ZeitÂfensÂter für effekÂtive Rettung wird mit jeder versÂtriÂcheÂnen Stunde kleiÂner – da sind alle MensÂchen, die qualiÂfiÂzierÂten Einsatz leisÂten können, hochwillkommen.“
Karl-Heinz Banse, PräsiÂdent DeutsÂcher Feuerwehrverband
Während interÂnaÂtioÂnale Light-USAR-Teams übliÂcherÂweise in Zwölf-StunÂden-SchichÂten arbeiÂten, war das @fire-Team aufgrund der Lage und des hohen EinsatzaufÂkomÂmens nahezu rund um die Uhr im Einsatz. So konnÂten zusätzÂliÂche ErkunÂdunÂgen und SuchÂmaßÂnahÂmen durchÂgeÂführt und interÂnaÂtioÂnale PartÂner direkt untersÂtützt werden.
Mit dem Abschluss der ersten Such- und Rettungsphase verlaÂgert sich der Fokus des interÂnaÂtioÂnaÂlen Einsatzes auf techÂnisÂche RettungÂsarÂbeiÂten, BergunÂgen, humaÂniÂtäre Hilfe und den WiedeÂraufÂbau. Light-USAR-Teams, die auf schneÂlle LageerÂkunÂdung, ErstsuÂche und leichte RettungÂsarÂbeiÂten speziaÂliÂsiert sind, beenÂden daher planÂmäßig ihren Einsatz und überÂgeÂben ihre ErkenntÂnisse an die nachÂfolÂgenÂden Kräfte und Koordinierungsstellen.
„Wir haben in den verganÂgeÂnen Tagen ein SchaÂdensÂbild erlebt, das selbst für erfahÂrene EinsatzÂkräfte außerÂgeÂwöhnÂlich war. ZahlÂreiÂche WohnÂgeÂbäude mit bis zu zehn StockÂwerÂken waren vollsÂtänÂdig eingesÂtürzt oder schwer beschäÂdigt. In den betrofÂfeÂnen GebäuÂden befanÂden sich zahlÂreiÂche WohneinheiÂten – hinter jeder EinsatzsÂteÂlle stand die HoffÂnung, noch ÜberÂleÂbende zu finden. Auch wenn uns das diesÂmal nicht gelunÂgen ist, war jede SuchÂmaßÂnahme wichÂtig, um Gewissheit zu schafÂfen und die interÂnaÂtioÂnale EinsatzÂleiÂtung bei ihren EntsÂcheiÂdunÂgen zu untersÂtützen.
Florian Zonker, TeamÂleiÂter & FachÂbeÂreichsÂleiÂter USAR
Unser Auftrag war es, in kürzesÂter Zeit möglichst viele SchaÂdenssÂteÂllen systeÂmaÂtisch zu erkunÂden, SuchÂmaßÂnahÂmen durchÂzuÂfühÂren und belastÂbare InforÂmaÂtioÂnen für die interÂnaÂtioÂnale EinsatzÂleiÂtung bereitzusÂteÂllen. Diese Aufgabe haben wir gemeinÂsam mit PartÂnern wie dem THW erfolÂgreich erfüllt. Ich danke allen ehreÂnamtliÂchen EinsatzÂkräfÂten für ihren außerÂgeÂwöhnÂliÂchen Einsatz unter schwieÂriÂgen BedinÂgunÂgen sowie unseÂren natioÂnaÂlen und interÂnaÂtioÂnaÂlen PartÂnern für die hervoÂrraÂgende Zusammenarbeit. “
@fire bedankt sich besonÂders beim AuswärÂtiÂgen Amt für die FinanÂzieÂrung des Einsatzes, bei der LuftÂwaffe der BundesÂwehr und dem BundesÂmiÂnisÂteÂrium der VerteiÂdiÂgung für den straÂteÂgisÂchen LuftÂtransÂport sowie bei allen beteiÂligÂten BehörÂden und OrgaÂniÂsaÂtioÂnen für die enge und vertrauensÂvoÂlle Zusammenarbeit.
Die gemeinÂnützige HilfÂsorÂgaÂniÂsaÂtion @fire – InterÂnaÂtioÂnaÂler KatasÂtrophensÂchutz DeutsÂchland e. V. leisÂtet seit 2002 weltÂweit schneÂlle Nothilfe nach NaturÂkaÂtasÂtrophen. Ihre Arbeit erfolgt ehreÂnamtlich und wird durch SpenÂden finanziert.









































