Vege­ta­ti­ons­brände stel­len Einsatz­kräfte und Einsatz­lei­ter oft vor komplexe Heraus­for­de­run­gen: Die Lage und Ausdeh­nung des Scha­den­se­reig­nis­ses muss schnellstmö­glich erfasst, die weitere Lage­entwic­klung und Gefah­ren prog­nos­ti­zi­ert und anti­zi­pi­ert werden, umfan­grei­che Einsatz­mit­tel müssen alar­mi­ert, heran­geführt, ziel­ge­re­cht einge­setzt und geführt werden – alles unter Zeit­druck, oft hochdy­na­mis­chen Brand­verhal­ten und bei unzu­rei­chen­den Erkundungsmöglichkeiten.

Das Modul „Führen im Vege­ta­ti­ons­brand“ vermit­telt die notwen­di­gen Kompe­ten­zen, um diese Einsatz­la­gen sicher, flexi­bel und wirkungs­voll zu bewäl­ti­gen. Das Ausbil­dung­san­ge­bot rich­tet sich an Führungs­kräfte – vom Grup­penfüh­rer bis zum Verbandsfüh­rer – und basi­ert auf einem modu­la­ren Konzept, das indi­vi­du­ell an die Führungs­s­tufe, Struk­tu­ren und Anfor­de­run­gen der Gefah­re­nabwehr vor Ort ange­passt werden kann.

Die Inhalte basi­e­ren dabei auf prak­tis­chen Erfah­run­gen aus nati­o­na­len und inter­na­ti­o­na­len Vege­ta­ti­ons­bran­deinsät­zen sowie auf der akti­ven Mitwir­kung an bundeswei­ten Rich­tli­nien zur Ausbil­dung. Ergänzt wird dies durch langjäh­rige Führung­ser­fah­rung unse­rer Ausbil­der in kommu­na­len Feuerweh­ren, wodurch einsatz­nahe und realis­tis­che Lösung­sansätze „aus der Praxis für die Praxis“ vermit­telt werden können. Ziel ist es, Führungs­pro­zesse bei Vege­ta­ti­ons­brän­den zu stan­dar­di­si­e­ren und dabei trotz­dem die notwen­dige Flexi­bi­lität moder­ner Einsatzfüh­rung zu erhalten.

Die Ausbil­dung kombi­ni­ert die Vermit­tlung von theo­re­tis­che Grun­dla­gen mit praxi­so­ri­en­ti­er­ten Ausbil­dung­se­le­men­ten. Durch den offe­nen Workshop­cha­rak­ter werden Inhalte und Abläufe der Einsatzfüh­rung vermit­telt, die eine situ­a­tive Ents­chei­dungs­fin­dung und einhei­tli­che Kommu­ni­ka­tion ermö­gli­chen. Die Teil­neh­men­den lernen, Topo­gra­fie, Vege­ta­tion und Wetter­be­din­gun­gen syste­ma­tisch zu analy­si­e­ren, um Risi­ken früh­zei­tig zu erken­nen und geeig­nete taktis­che Maßnah­men abzuleiten.

Taktis­che Simu­la­ti­o­nen und praxis­nahe Szena­rien verti­e­fen die theo­re­tis­chen Inhalte unmit­tel­bar. Sie fördern das taktis­che Verständ­nis, die Ents­chei­dungs­fin­dung unter Zeit­druck sowie die Zusam­me­nar­beit zwis­chen vers­chi­e­de­nen Einhei­ten und Orga­ni­sa­ti­o­nen. Dabei wird bewusst auf realis­tis­che Lage­entwic­klun­gen gesetzt, um die Dyna­mik und Komple­xität von Vege­ta­ti­ons­brän­den erfahr­bar zu machen.

Glei­ch­zei­tig bleibt ausrei­chend Raum, um regi­o­nale Beson­derhei­ten, vorhan­dene Ressour­cen sowie kundens­pe­zi­fis­che Schwer­punkte in die Ausbil­dung einzubinden.

Ein weite­rer Fokus liegt auf der Bewer­tung und Vorpla­nung von Einsatzmö­gli­ch­kei­ten. Dadurch können bereits im Vorfeld Einsatz­kon­zepte für das Szena­rio „Vege­ta­ti­ons­brand“ entwic­kelt werden, aus denen Vorga­ben für die Auss­tat­tungs­be­darf, Ausbil­dungs­zi­ele, Einsatz­mit­tel­ket­ten und Einsat­zor­ga­ni­sa­tion abge­lei­tet und umge­setzt werden können.

Durch die modu­lare Struk­tur kann die Ausbil­dung flexi­bel erwei­tert oder gezi­elt auf bestimmte Ziel­grup­pen zuges­ch­nit­ten werden – vom Führen im Erstein­satz bis hin zu komple­xen Führungs- und Stabslagen.

Fragen Sie hier unver­bin­dlich eine Ausbil­dung für Ihre Feuerwehr an! 

Vielen Dank für ihr Inte­resse an Schu­lun­gen von @fire. Da alle Ausbil­der rein ehre­nam­tlich aktiv sind und uns sehr viele Anfra­gen errei­chen möch­ten wir darauf hinwei­sen, dass eine Vorlauf­zeit von 6 Mona­ten vor einem Termin einge­plant werden sollten.