Wenn schwere Erdbe­ben eine Region dieser Erde erschüt­tern und verwüs­ten, dann zählt für Opfer, Verletzte und Verschüt­tete jede Stunde. Das Ausmaß der Zerstö­rung über­steigt häufig die Kapa­zi­tä­ten der loka­len Hilfs­kräfte und erfor­dert inter­na­tio­nale Hilfe.

Um Menschen welt­weit aus Trüm­mern zu retten, steht das inter­na­tio­nal aner­kannte und zerti­fi­zierte Light USAR Team von @fire jeder­zeit für einen Einsatz bereit.

Als eines von ledig­lich drei deut­schen Rettungs­teams und als erstes zerti­fi­zier­tes Light USAR Team welt­weit, ist @fire Mitglied der INSARAG. Die Inter­na­tio­nal Search and Rescue Advi­sory Group (INSARAG) wurde im Jahr 1991 als Unter­or­ga­ni­sa­tion der Verein­ten Natio­nen gegrün­det. Die Aufga­ben der Orga­ni­sa­tion liegen darin, die inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit im Bereich der Trüm­mer­ret­tung (USAR = Urban Search and Rescue) zu erar­bei­ten. Haupt­auf­gabe ist die Koor­di­nie­rung und Stan­dar­di­sie­rung von inter­na­tio­na­len Rettungs­teams. Durch klare Struk­tu­ren, defi­nierte Fähig­kei­ten und einheit­li­che Prozesse soll die inter­na­tio­nale Hilfe wirk­sa­mer und ziel­ge­rich­te­ter erfolgen.

Spezi­al­ge­biet: Rettung Verschütteter

Das Rettungs­team ist darauf spezia­li­siert, Verschüt­tete in den Trüm­mern einge­stürz­ter Gebäude zu loka­li­sie­ren, sie zu retten und medi­zi­nisch zu versor­gen. Hierzu hält @fire spezi­elle Ausrüs­tung bereit, die von Ortungs­ge­rät­schaf­ten über Bergungs­ge­räte bis hin zu medi­zi­ni­scher Ausrüs­tung reicht. Diese steht luft­ver­last­bar und stän­dig für einen Einsatz abruf­bar in einem Lager bereit. Mittels aufwen­di­ger Logis­tik ist das Team über die gesamte Einsatz­dauer voll­stän­dig autark und kann welt­weit einge­setzt werden.

@fire ist Mitglied der UN INSARAG

Bis dato wurde die Hilfe des Urban Search and Rescue Teams von @fire rund um den Globus zur Rettung nach Erdbe­ben, Seebe­ben und Tsuna­mis, Taifu­nen oder einer Explo­sion im Rahmen von Hilfs­ein­sät­zen der Verein­ten Natio­nen in Anspruch genommen.

Unter­stützt wird das Team bei den Rettungs­ar­bei­ten durch Rettungs­hunde, die spezi­ell für die Suche in Trüm­mern ausge­bil­det sind. Sie erschnüf­feln die grobe Lage eines Über­le­ben­den, sodass anschlie­ßend eine genaue Posi­tion durch Ortungs­ge­räte bestimmt und eine Rettung einge­lei­tet werden kann. Medi­zi­ni­schen Einsatz­kräfte versor­gen anschlie­ßend die geret­tete Person, bis eine Über­gabe an eine andere Rettungs­ein­heit oder ein geeig­ne­tes Kran­ken­haus stattfindet.

Rettungs­hunde - Ein uner­sätz­li­cher Teil des Teams

Die ehren­amt­li­chen Helfer von @fire können seit 2014 auf eine eigene Rettungs­hun­de­ein­heit (so genannte „K9 Unit“) zurück­grei­fen. Die spezi­ell ausge­bil­de­ten Such­hunde sind in der Lage, groß­flä­chige Trüm­mer­struk­tu­ren schnell abzu­su­chen und dabei tief verschüt­tet Perso­nen anzu­zei­gen. Damit bilden die Rettungs­hunde bei @fire einen uner­läss­li­chen und profes­sio­nel­len Teil in der Rettungskette.

Wie die meis­ten Helfer bei @fire leis­ten auch die Hunde­füh­rer mit ihren Rettungs­hun­den neben der anspruchs­vol­len welt­wei­ten Kata­stro­phen­hilfe zusätz­li­chen Dienst bei der Suche nach Vermiss­ten und Verschüt­te­ten in ande­ren Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen über­all in Deutsch­land. Neben den natio­na­len Anfor­de­run­gen müssen die Rettungs­hunde zusätz­lich weitere Trai­nings­ein­hei­ten absol­vie­ren und sich den inter­na­tio­na­len Prüfungs­richt­li­nien der Inter­na­tio­na­len Rettungs­hun­de­or­ga­ni­sa­tion IRO stellen.

Nur einsatz­fä­hige Rettungs­hun­de­teams kommen bei inter­na­tio­na­len Kata­stro­phen zum Einsatz. Diese Quali­fi­ka­tion erlan­gen die @fire-Teams durch einen inter­na­tio­na­len Einsatz­test der IRO. Dieser Einsatz­test garan­tiert den welt­wei­ten Quali­täts­stan­dard in einem Rettungsteam.