@fire leis­tet dort welt­weit schnelle, unpo­li­ti­sche und unbü­ro­kra­ti­sche Hilfe, wo Menschen oder deren Lebens­grund­la­gen durch Kata­stro­phen bedroht sind. Solche Bedro­hun­gen können Vege­ta­ti­ons­brände, Erdbe­ben oder sons­tige Ereig­nisse sein, die huma­ni­täre Notla­gen verursachen.

Einsätze erfol­gen ehren­amt­lich und i.d.R. rein Spen­den finan­ziert. Für eine schnelle und profes­sio­nelle Hilfe stehen unsere frei­wil­li­gen Helfer zu jeder Zeit einsatz­be­reit bereit, sind zusam­men mit der benö­tig­ten Ausrüs­tung und Mate­rial luft­ver­last­bar bereit und darauf ausge­legt, mehrere Tage autark zu arbeiten.

Neben inter­na­tio­na­len Einsät­zen stellt @fire die Erfah­rung seiner Einsatz­kräfte, Mate­rial und Logis­tik auch inner­halb Deutsch­lands schnell und unbü­ro­kra­tisch zur Verfügung.

Einsätze Welt­weit
2020 - Explosion Beirut 2004 - Tsunami Indischer Ozean seit 2005 - Waldbrände Kroatien seit 2005 - Waldbrände USA seit 2006 - Waldbrände Portugal 2010 - Erdbeben Haiti 2010 & 2019 - Waldbrände Bolivien 2013 - Hochwasser Ostdeutschland 2013 - Taifun Philippinen 2014 - Waldbrände Schweden 2014 - Hochwasser Bosnien 2015 - Erdbeben Nepal 2021 - Flutkatastrophe Ahrtal 2021 - Waldbrände Griechenland 2015 - Flüchtlingshilfe Deutschland 2005 - Erdbeben Pakistan 2018 - Moorbrand, Meppen 2020 - Waldbrand 2018 - Waldbrände, Brandenburg

2020 - Explo­sion Beirut

Am Abend des 04. August 2020 wurde Beirut von einer verhee­ren­den Explo­sion im Hafen­ge­biet erschüt­tert. Die enorme Deto­na­tion wurde durch in Brand gera­te­nes Ammo­ni­um­ni­trat verursacht.

Bereits am nächs­ten Tag erreichte ein Hilfe­er­su­chen des liba­ne­si­schen Botschaf­ters in Berlin, @fire. Am selben Abend wurde ein erstes Hilfs­team mit Erkun­dungs- und Suche­quip­ment entsandt, welches am darauf­fol­gen­den Tag, von einem weite­ren 7-köpfi­gen Team mit erwei­ter­ter Rettungs­aus­rüs­tung ergänzt wurde.

Unmit­tel­bar nach der Ankunft wurden Erkun­dungs- und Such­auf­träge im völlig zerstör­ten Hafen­ge­biet durchgeführt.

Im Anschluss an die Rettungs­ar­bei­ten wurde @fire mit Erkun­dungs­trupps mit Bauin­ge­nieu­ren im Rahmen von Gebäude- und Scha­dens­be­gut­ach­tung und der Koor­di­nie­rung dieser Arbei­ten tätig.

2004 - Tsunami Indi­scher Ozean

2004 - Tsunami Indi­scher Ozean

seit 2005 - Wald­brände Kroatien

Seit 2005 ist @fire wieder­holt auf Basis von bila­te­ra­len Abkom­men in Kroa­ten, entlang der kroa­ti­schen Adria­küste im Einsatz, um lokale Einsatz­kräfte in der Bekämp­fung von Vege­ta­ti­ons­brän­den zu unter­stüt­zen. Bei hohen Tempe­ra­tu­ren und star­ken Winden kommt es in den vorherr­schen­den Kiefer­wäl­dern und Busch­werk immer wieder zu verhee­ren­den Wald­brän­den, die eine umfang­rei­che Brand­be­kämp­fung sowohl aus der Luft, wie auch am Boden notwen­dig machen, um Land­schaft und Sied­lun­gen zu schützen.

seit 2005 - Wald­brände USA

Ob für Aus- und Weiter­bil­dun­gen, Austausch­pro­gram­men und Hospi­ta­tio­nen. Seit dem Jahr 2005 befin­den sich immer wieder Einsatz­kräfte von @fire in den Verei­nig­ten Staa­ten von Amerika. Über den inten­si­ven Austausch mit den ameri­ka­ni­schen Einsatz­kräf­ten und Ausbil­dung nach ameri­ka­ni­schen Stan­dards ist @fire in der Lage das notwen­dige Wissen und Erfah­rung aufzu­bauen, um dieses inter­na­tio­nal in den Einsatz zu brin­gen und natio­nal zu transferieren.

seit 2006 - Wald­brände Portugal

Auf Basis von bila­te­ra­len Abkom­men ist @fire immer wieder zum Austausch und Unter­stüt­zung von Feuer­weh­ren in Portu­gal im Einsatz. 2011 wurde hierzu ein Unter­stüt­zungs­ver­trag zwischen der Stadt Vila Real und @fire, welcher die schnelle und unkom­pli­zierte Hilfe der deut­schen Hilfs­or­ga­ni­sa­tion in genau solchen Einsatz­lage fest­legt, geschlossen.

2010 - Erdbe­ben Haiti

Am 12. Januar 2010 erschüt­terte ein Erdbe­ben der Stärke 7,0 den Kari­bik­staat Haiti. Das Epizen­trum lag unweit der Haupt­stadt Port-au-Prince. Nach dem Eingang des inter­na­tio­na­len Hilfe­er­su­chens entsandte @fire gemein­sam mit seinen Part­nern MHW und DRV ein Such- und Rettungs­team. Als erstes deut­sches Rettungs­team vor Ort reiste das Team über die Domi­ni­ka­ni­sche Repu­blik in das Kata­stro­phen­ge­biet und leis­tete bereits auf dem Weg medi­zi­ni­sche Soforthilfe.

Nach fünf Tagen Such- und Rettungs­ein­satz in der völlig zerstör­ten Haupt­stadt erfolgte die Heim­reise via der Domi­ni­ka­ni­schen Repu­blik und Brüs­sel nach Deutschland.

2010 & 2019 - Wald­brände Bolivien

Fast unbe­merkt von der Welt­öf­fent­lich­keit kommt es in Latein­ame­rika immer wieder zu star­ken Wald­brän­den. Sowohl im Jahr 2010 als auch 2019 brann­ten in Boli­vien eine schier unüber­seh­ba­ren Viel­zahl  an klei­nen oder größe­ren Vege­ta­ti­ons­brän­den. Zur Erkun­dung der genauen Situa­tion und Evalu­ie­rung von Einsatz- und Unter­stüt­zungs­op­tio­nen aus Deutsch­land entsandte @fire Erkun­dungs­teams. In Zusam­men­ar­beit mit den loka­len Behör­den konnte so ein Lage­bild erstellt und über­mit­telt werden.

2013 - Hoch­was­ser Ostdeutschland

Im Juni 2013 kam es durch hohe Boden­feuchte und tage­lan­gen Dauer­re­gen zu einer schwe­ren Hoch­was­ser­lage an der Elbe. Da die Entwick­lung des Hoch­was­sers schon im Voraus abseh­bar war, konnte ein Einsatz @fires zur Unter­stüt­zung für den THW OV Lüchow-Dannen­berg geplant und Einsatz­kräfte in den Einsatz gebracht werden. Zur Vorbe­rei­tung wurden im Akkord tausende Sand­sä­cke gefüllt, um Deiche zu befes­ti­gen und die Deich­kro­nen zu erhöhen.

Als die Pegel gefähr­lich anstie­gen, rück­ten die @fire-Kräfte zusam­men mit dem THW Lüchow- Dannen­berg als schnelle Eingreif­truppe aus. So wurden in den folgen­den Tagen Siche­rungs­maß­nah­men am Deich durch­ge­führt, Sicker­stel­len über­wacht und repa­riert sowie gefähr­li­ches Treib­gut gesi­chert. Hierzu konnte @fire auch eine Boots­be­sat­zung und einen Radla­der­fah­rer stel­len. Außer­dem konn­ten mit einer Drohne Luft­bil­der des Deich­ab­schnitts erstellt werden.

Bis zu 45 Einsatz­kräfte von @fire waren über 7 Tage im Einsatz.

2013 - Taifun Philippinen

Im Novem­ber 2013 wurden die Phil­ip­pi­nen einem der stärks­ten tropi­schen Wirbel­stürme, die seit Beginn verläss­li­cher Wetter­auf­zeich­nun­gen beob­ach­tet wurden, getrof­fen. Die Stärke und der Verlauf des Taifuns ließ große Opfer­zah­len und Zerstö­rung befürch­ten, jedoch waren verläss­li­che Infor­ma­tio­nen über Scha­dens­lage und Ausmaß aus der Region aufgrund zerstör­ter Kommu­ni­ka­ti­ons­ein­rich­tun­gen nur spär­lich zu bekommen.

Nur wenige Stun­den nach Hilfe­er­su­chen des betrof­fe­nen Insel­staa­tes saß ein drei­köp­fi­ges Erkun­dungs­team in einem Flug­zeug in Rich­tung Phil­ip­pi­nen. Ausge­rüs­tet mit dem Notwen­digs­ten um sich 10 Tage lang völlig autark versor­gen zu können und mit der Aufgabe Klar­heit über den genauen Bedarf an weite­rer medi­zi­ni­scher und Trink­was­ser­ver­sor­gung zu schaf­fen, sowie die logis­ti­sche Koor­di­na­tion zu übernehmen.

2014 - Wald­brände Schweden

Bereits 2014 war Schwe­den durch einen warmen und trocke­nen Sommer von großen Wald­brän­den betrof­fen. Zusam­men mit einem schwe­di­schen Part­ner entsandte @fire ein Erkun­der­team um detail­ierte Einsatz­op­tio­nen und -maßnah­men vor Ort zu erarbeiten.

2014 - Hoch­was­ser Bosnien

2014 - Hoch­was­ser Bosnien

2015 - Erdbe­ben Nepal

2015 - Erdbe­ben Nepal

2021 - Flut­ka­ta­stro­phe Ahrtal

Stark­re­gen führte im Juli 2021 zu einer Flut­ka­ta­stro­phe im Westen Deutsch­lands. Beson­ders stark betrof­fen war der Land­kreis Ahr. Im Ahrtal wurde durch eine meter­hohe Sturz­flut ein Groß­teil der Brücken zerstört und unzäh­lige Gebäude stark beschä­digt oder komplett zerstört. Viele Ortschaf­ten wurden über­schwemmt, Strom- und Wasser­ver­sor­gung sowie Stra­ßen­ver­bin­dun­gen und das Mobil­funk­netz waren wochen­lang gestört.

@fire führte für die Einsatz­lei­tung Erkun­dungs­auf­träge im Scha­dens­ge­biet durch und sammelte die Erkennt­nisse in einer digi­ta­len Lage­karte. Mit gelän­de­gän­gi­gen Fahr­zeu­gen wurden Versor­gungs- und Evaku­ie­rungs­fahr­ten in abge­schnit­te­nen Ortschaf­ten durch­ge­führt. Außer­dem konnte @fire über mehrere Tage in der Gemeinde Lohmar Gene­ra­to­ren zu Strom­ver­sor­gung und in Ahrwei­ler eine Hoch­leis­tungs­pumpe betreiben.

In der Akut­phase waren über 10 Tage 85 Mitglie­der von @fire am Einsatz betei­ligt. Auch in den Wochen nach der Kata­stro­phe lieferte @fire in mehre­ren Projek­ten Sach­spen­den und verteilte diese im Scha­dens­ge­biet an die Bevölkerung.

2021 - Wald­brände Griechenland

Im Rahmen des Euro­päi­schen Kata­stro­phen­schutz­me­cha­nis­mus wurde die Wald­brand­ein­heit der Feuer­wehr Bonn zur Brand­be­kämp­fung mit Fahr­zeu­gen (Ground Forest Fire Figh­t­ing with Vehi­cles, GFFF-V) nach Grie­chen­land entsandt. Vier Fach­be­ra­ter von @fire unter­stüt­zen den Einsatz in der Region Peleponnes.

2015 - Flücht­lings­hilfe Deutschland

Der großer Anstieg der Zahlen der Asyl­su­chen­den in Deutsch­land im Jahr 2015 verlangte eine Kraft­an­stren­gung der zustän­di­gen Behör­den und deren Partner.

Mit seinem medi­zi­ni­schem Perso­nal unter­stützte @fire das Medi­zi­ni­sche Kata­stro­phen­schutz-Hilfs­werk Deutsch­land (MHW) in München beim Empfang und Erst­be­treu­ung der Asylsuchenden.

Den größ­ten Beitrag in der Krisen­be­wäl­ti­gung leis­tete @fire mit der kurz­fris­ti­gen Einrich­tung und dem Betrieb eines Logis­tik­zen­trums für das Land Meck­len­burg-Vorpom­mern, bevor dieses in den Regel­be­trieb über­ge­ben werden konnte.

2005 - Erdbe­ben Pakistan

2018 - Moor­brand, Meppen

2020 - Waldbrand

2018 - Wald­brände, Brandenburg

Wieder­holt unter­stützte @fire kommu­nale Feuer­weh­ren bei der Bekämp­fung von Wald- und Vegetationsbränden.