Organisation
Der Vereinssitz von @fire ist Osnabrück mit der Hauptgeschäftsstelle in Wallenhorst, Landkreis Osnabrück (NI). Darüber hinaus verfügt @fire über Geschäftsstellen in München (BY), Wipperfürth/Köln (NW) und Kieselbronn/Pforzheim (BW).
@fire ist eine dezentrale Organisation, es gibt kein einzelnes, zentrales Ausbildungszentrum oder einzelnen, zentralen Standort.
Stattdessen verfügt @fire über drei Einsatzlager in der Nähe von Stuttgart, Köln und Potsdam, sowie verschiedene Stützpunkte für die regionalen Teams etwa in Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
@fire untergliedert sich in der Aufbauorganisation in regionale Teams. Innerhalb dieser finden neben den überregionalen Ausbildungen, regelmäßige Teamdienste zur Aus- und Weiterbildung statt.
Eine Alarmierung kann über die Hotline
+49 (0) 800 7777 111
erfolgen. Weitere Informationen zur Anforderung finden sie hier.
Aktive Mitgliedschaft
Je nach Wohnort des Interessenten
erfolgt die Zuordnung zu einem regionalen Team. Das Aufnahmeverfahren übernehmen dann die regionalen Teamleiter.
@fire erwartet von seinen Mitgliedern aktive Mitarbeit. Damit ein Verein wie @fire überhaupt in den
Einsatz gehen kann, bedarf es einer sorgfältigen Einsatzplanung und Einsatzvorbereitung. Aber auch
Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising sind ein großes Aufgabenfeld innerhalb des Vereins. @fire lebt maßgeblich von Spenden. Deswegen ist es auch Aufgabe eines jeden
Mitglieds, sich um Einnahmen in Form von Spenden zu kümmern. Nur dann kann @fire agieren. In all diesen Bereichen sind die Mitglieder gefragt sich aktiv einzubringen.
Immer wieder werden wir gefragt „Wo findet das ganze statt?“. @fire ist ein Netzwerk, es gibt kein
zentrales Ausbildungszentrum oder ähnliches. Die Mitglieder kommen aus ganz Deutschland, aus
Österreich und der Schweiz. Es ist nicht untypisch mehrmals pro Jahr einige Kilometer zum
Teamdienst zu fahren oder auch mehr als 200 Kilometer für ein Wochenendlehrgang anzureisen. Hierfür
ist eine hohe Reisebereitschaft und Mobilität erforderlich. Oft helfen Fahrgemeinschaften um die Kosten
gering zu halten.
„@fire - Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V.“ - wer international Tätig sein will kommt
um die Sprache Englisch nicht herum. Internationale Richtlinien und Ausbildungsunterlagen sind auf
Englisch verfasst und Bestandteil der WFF und USAR Ausbildung. Kommunikation auf internationalem
Parkett trägt die Sprachen Englisch und/oder Französisch. Man muss nicht perfekt Englisch sprechen um
für @fire zu arbeiten. Es ist aber hilfreich die Sprache zu verstehen. Zu Anfang reicht normales
Schulenglisch.
@fire ist ein gemeinnütziger Verein und finanziert sich ausschließlich über Spenden und
Mitgliedsbeiträge. Es werden keine Kosten für Anreise zu Trainings, Lehrgängen oder anderen @fire-Veranstaltungen übernommen.
Grundsätzlich opfern die Mitglieder für Lehrgänge und Einsätze ihre
Freizeit bzw. ihren Urlaub. Für Auslandseinsätze bildet der Verein eine
Einsatzrücklage. Hier entstehen für die Mitglieder keine Kosten für Flüge, Unterkunft, Verpflegung o.ä.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt zurzeit 80€. Für Studenten gibt es eine Ermäßigung.
Für die
Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung und weiterer Ausrüstung fallen zusätzlich Kosten an.
@fire ist derzeit finanziell nicht in der Lage, seinen Mitgliedern die komplette persönliche Schutzausrüstung (PSA) zu stellen. Hier fallen zusätzliche Kosten für die Mitglieder an. Um an einem Einsatz teilzunehmen ist es erforderlich die komplette @fire Schutzkleidung zu besitzen. Hierzu zählen Fachbereichsspezifisch ein Schutzhelm mit Brille, Einsatzjacke und Hose sowie Handschuhe. Beim Schuhwerk greifen die meisten Mitglieder auf das persönliche Einsatzschuhwerk ihrer Feuerwehr oder Hilfsorganisation zurück. Hier können die gängigen Modelle der Schnürstiefel getragen werden. Als Dienstkleidung können zusätzlich Polo- und T-Shirts, Pullover, Fleecejacke und Hose erworben werden. Außerdem benötigen die Mitglieder für Lehrgänge, Übungen aber natürlich auch für einen internationalen Einsatz eigenes Essgeschirr, Schlafsack, Isomatte, Rucksack, Packtasche, Helm- und Taschenlampe, etc. Die Kosten hängen dann stark davon ab, was schon vorhanden ist.
Es ist nicht erforderlich sich gleich zu Anfang im vollen Umfang mit PSA einzukleiden. Für Mitglieder, die aus dem Bereich Feuerwehr oder von anderen Hilfsorganisationen kommen, besteht die Möglichkeit zu Anfang bei Übungen und Lehrgängen auf vorhande PSA der kommunalen Feuerwehr zurückzugreifen. Außerdem können zum Beispiel Helme ausgeliehen werden. Ausführliches zur PSA und weiterer Ausrüstung wird auf Lehrgängen regelmäßig ein Thema sein.
Spezielle Information für Rettungshundeführer
- Das vollendete 18. Lebensjahr sowie die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit im Verein.
- Der Rettungshundeführer ist aktiver Hundeführer mit Hund (geprüft oder in Ausbildung).
- Er absolviert mindestens 50 Tage im Jahr Suchtraining und hat Zugang zu Trainingsgebieten mit Gebäude und Trümmerlagen.
- Einstiegsqualifikationen aus den Bereichen Feuerwehr und Rettungsdienst sind wünschenswert aber kein MUSS. Grundsätzlich absolviert jedes Mitglied die gleichen Ausbildungsstufen (mind. ID-Lehrgang, USAR 1).
- Jedes Mitglied wird einem regionalen Team zugeordnet. Dort hat man die Möglichkeit den Verein näher kennenzulernen und an regionalen Teamdiensten teilzunehmen.
- Man muss nicht perfekt Englisch sprechen, aber man sollte gewillt sein auch hier etwas mit Eigeninitiative zu lernen. Die USAR-Sprache ist Englisch und die Kommunikation auf internationalem Parkett findet in Englisch und/oder Französisch statt. Kenntnisse weiterer Fremdsprachen sind gern gesehen.
- Mitgliedschaft bei @fire
- Standardanforderungen wie für alle Mitglieder von @fire, die an Auslandseinsätzen teilnehmen, wie z.B. gültigen Reisepass, Impfschutz Mensch (und Tier), Fitnesstest, usw.
- Regelmäßiges Training mit der @fire-Rettungshundegruppe
- Mindestens eine Zusatzqualifikation aus dem Bereich
- Technische Ortung
- Medical
- Bergung
- Logistik
- Gültige Trümmerprüfung nach GemPPO (oder vergleichbar).
Ziel ist es, die Qualifikationen für den Auslandseinsatz innerhalb von 1 bis 2 Jahren zu erlangen. Gefragt sind also aktive Hundeführer mit Interessen, die vielfältiger sind, als reine Hundearbeit. Die Aufnahme im Verein berechtigt nicht automatisch zur Teilnahme an Ausbildungen oder Einsätzen, da hierfür zunächst vereinsinterne Qualifikationen erworben werden müssen.
Offene Frage
Es sind noch Fragen offen geblieben? Dann ist hier die Gelegenheit, diese zu stellen.
Wir melden uns dann umgehend mit einer Antwort.