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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

Firecamp 2016

Firecamp 2016

Zehn @fire Mitglieder aus der Schweiz und Deutschland haben sich am ersten September-Wochenende auf der Basis des Team Bayern (interne Bezeichnung 3-71) in Lampferding zur Ausbildung im Bereich Vegetationsbrandbekämpfung (Wildland Firefighting = WFF) zusammengefunden.

Es gab gleich mehrere „Feuerproben“, wobei das wörtlich gemeint ist: Nachdem der ehemaliger Teamleiter Irakli West in den Vorstand von @fire aufgerückt ist, hat Marcel Zemmrich als neuer Leiter seine Bewährungsprobe bestanden. Ebenso erging es dem neuen WFF-Ausbildungskonzept von Ausbildungsleiter Alexander Maier. Dieses Konzept soll im gesamten Verein als Leitfaden genutzt werden.

Bei @fire liegt der Fokus der Ausbildung in der Vegetationsbrandbekämpfung bei der Handhabung von Handwerkzeugen, Löschrucksäcken und D-Schlauchmaterial. Die Ausbildung erfolgt in Theorie und Praxis. Jeder Firefighter-Anwärter muss ca. 40 Stunden Zeit in einen Onlinekurs investieren. Dieser Kurs ist komplett in Englisch. Weiterhin erfolgt die praktische Ausbildung im Gelände bei der Bekämpfung von echtem Feuer.

Nach drei Tagen voller Feuer, Schweiß und Kameradschaft haben wir drei weitere, einsatzbereite Mitglieder in unseren Reihen.