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Waldbrandbekämpfung // WFF

Seit nunmehr fast 10 Jahren befasst sich @fire mit der Ausbildung ihrer Mitglieder in der überregionalen Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung und verfügt so mittlerweile über ständig einsatzbereite Spezialkräfte. Diese Crews sind spezialisiert auf

  • den Schutz von Häusern (structure protection)
  • den schnellen Erstangriff eines Brandherdes (initial attack) ggf. auch per Helikopter
  • das direkte Arbeiten an der Flammenfront (hot lining)
  • das indirekte Arbeiten an der Feuerfront durch Anlegen von Schutzschneisen und dem Ausbrennen dieser Schneisen (Burnout)

Der Vorteil dieser Crew ist die schnelle Einsatzbereitschaft, der problemlose Transport und die hohe Mobilität. Nicht nur in schwer zugänglichen Regionen hat sich diese Einsatzform bewährt. In der Kombination mit Wasserabwürfen von Flugzeugen / Helikoptern und sofern das gelände zugänglich ist mit Löschfahrzeugen kann eine Handcrew dann ihre volle Schlagkraft entfalten.

Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist dadurch gegeben, dass für den Transport alle Einsatzmaterialien wie Handwerkzeuge, Motorkettensägen, kleine Pumpen mit Schläuchen und Armaturen, Kommunikations- und Einsatzlogistik in Transportkisten verpackt und ständig einsatzbereit sind. Eine Handcrew umfasst je nach Einsatzlage 10 bis 20 Mitglieder.

Vegetationsbrandbekämpfung

Für die Kreisfeuerwehrbereitschaft Celle haben wir im September 2016 einen Ausbildungstag zu den Themen Wald- und Flächenbrände durchgeführt. Wegen starker Regenfälle musste der praktische Teil damals abgebrochen werden. Jetzt, ein Jahr später, konnte dieser bei besserem Wetter, auf dem Contidrom-Gelände in Wietze-Jeversen nachgeholt werden.

Von @fire waren vier Ausbilder aus ganz Norddeutschland angereist um den ca. zwanzig Teilnehmer die Besonderheiten und Möglichkeiten bei der Vegetationsbrandbekämpfung praktisch näher zu bringen. Die Möglichkeiten von Handwerkzeugen und Löschrucksäcken konnten hautnah durchgeführt werden. Dadurch wurde deutlich dass auch Feuerwehren ohne Tanklöschfahrzeuge sehr effektiv Flächenbrände wirksam bekämpfen können.

Das Vorgehen mit Tanklöschfahrzeugen bzw. Löschfahrzeugen mit Wassertank wurde auch geübt. Hierbei lag das Augenmerk auf D-Material. Zum einen ist die Handhabung wesentlich leichter und mindert die körperliche Belastung und die Wassermengen sind vollkommen ausreichend, was die Zuführung von Löschwasser entspannt.

Für die Führungskräfte ergaben sich dadurch mehr Möglichkeiten bei der Einsatzplanung. Zudem wurde an diesem Tag deutlich welchen Einfluss Sonneneinstrahlung und Luftfeuchtigkeit auf das Brandverhalten von Vegetation haben. Aktuelle Wettergegebenheiten sind bei der Beurteilung von Wald- und Flächenbränden von elementarer Bedeutung. Außerdem wurde über das Einbinden von Landwirten bei der Brandbekämpfung gesprochen, insbesondere bei Getreidefeldbränden. Abgerundet wurde dieser lehrreiche Tag durch das interessante Gelände. Hier gilt der Dank dem Betreiber und denen, die dies möglich gemacht haben.

Link zum Gelände:

https://www.continental-corporation.com/de/presse/pressemitteilungen/50-jahre-contidrom-70870

Möchten auch sie eine, auf ihre Gegebenheiten zugeschnittene Ausbildung? Senden sie ihre unverbindliche Anfrage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Und wer sich aktiv bei @fire einbringen möchte kann sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.